Mit meiner externen Festplatte war ich schon eine ganze Weile nicht mehr glücklich. Groß genug war sie schon, aber ich hab mich nicht wohl gefühlt ihr meine Daten ohne Netz und doppelten Boden anzuvertrauen. Ausserdem sollte Time Machine vom MacBook aus auch funktionieren wenn der Mini an dem die Platte hing schlief. Also sollte ein Network Attached Storage (NAS) her. Die Time Capsule wäre nicht schlecht. Aber bitte mit mehr Sicherheit.
Ich habe mir Drobo und DroboShare gegönnt. Das Konzept – einfach SATA Platten beliebiger Größe für BeyondRAID einzusetzen und die “absolutely plug and play experience” wollte ich haben.
Und was soll ich sagen: It just works!
Man kann Drobo direkt an den Computer hängen und wie eine normale externe Platte als Direct Attached Storage (DAS) nutzen oder via DroboShare bis zu zwei Drobos zum Network Attached Storage (NAS) machen. Das alles ist absolut Zeroconf oder, wenn einem nach Basteln zumute ist, durch das Linux auf der DroboShare auch beliebig erweiterbar…Ich habe meine iTunes Bibliothek sowie das Time Machine Backup auf dem NAS. Und da sollen auch noch die Fotos drauf.
Für Time Machine empfiehlt es sich einen Blick auf BackMyFruitUp von Jon Stevens zu werfen. Da das Anlegen des Sparsebundle mit CreateBackupVolume bei mir nicht nicht funktioniert hat, hab ich das im Terminal gemacht:

# hdiutil create -size 250g -fs HFS+J -nospotlight -imagekey sparse-band-size=131072 -volname “TM-backup-of-my-macbook” /tmp/my-macbook_001ff3xxxxxx.sparsebundle
# mv /tmp/my-macbook_001ff3xxxxxx.sparsebundle /Volumes/DroboCapsule/
Und wenn das NAS noch mehr machen soll, dann kann man sich ja noch die anderen Ergänzungen auf DroboApps anschauen.
Das Erlebnis des Auspackens haben andere schon zur genüge dokumentiert. Ich habe es auch genossen.
Ich hab nur noch ein Paar Screenshots vom Drobo Dashboard gemacht nachdem ich die zweite Platte eingesetzt habe. Durch das Dashboard ist man immer informiert, wie es Drobo geht.