Azubis erzählen: Mai 2017 Gabriel

This entry is part 3 of 12 in the series Azubis erzählen

Hallo zusammen,
um diese Blogserie “Azubis erzählen” mal wieder aufzufrischen, werde ich hier ein wenig über meine bisherigen Aufgaben erzählen.
Zu mir: mein Name ist Gabriel Hartmann, ich bin 28 Jahre alt und seit September 2016 als Azubi (Junior Systems Engineer) bei NETWAYS. Bevor ich bei NETWAYS als Azubi anfing, habe ich an der FAU Erlangen ein paar Semester Informatik studiert. Nur mit großer Mühe hangelte ich mich von Semester zu Semester durch die Klausuren. Letztendlich konnte ich das Studium nicht abschließen und entschied mich daraufhin für eine Ausbildung. Mit dem Vorwissen aus dem Studium konnte ich alledings durchaus was anfangen. Sebastian – mein Ausbilder – entschied, dass ich die ersten Monate im Architecture Team verbringen würde. Während dieser Zeit lernte ich sehr viel, vorallem über das Thema Docker Container.
Architecture Team
Die ersten Wochen beschäftigte ich mich damit, die Programmiersprache Ruby zu lernen und machte mich mit den Ruby-Frameworks Rails und Sinatra vertraut. Danach arbeitete ich dann an dem NWS SaaS (Software as a Service) Projekt mit. Dabei lernte ich nach und nach, was es mit Microservices und Docker Containern auf sich hat, wie man damit interagiert und wie man eigene Docker Images erstellt und deren Setup automatisert. Im Prinzip ist die Technologie dahinter ähnlich zu der von Virtuellen Maschinen. Kurz gesagt, bieten Container eine einfache Möglichkeit Prozesse oder Programme abgeschottet vom Betriebssystem des Rechners, resourceschonend und plattformunabhängig zu betreiben. Viele Softwareunternehmen verwenden Container um bei der Entwicklung ihrer Softwareprodukte diese mit verschiedenen Konfigurationen und Betriebssystemen automatisiert zu testen. Aber auch in Produktion werden Container oft betrieben.
Bei NWS laufen die Apps jeweils in einem eigenen Container. Um zu gewährleisten, dass die Apps auch dauerhaft laufen und online erreichbar sind, benötigt man eine Orchestrierungsumgebung für die Container, die sich darum kümmert, dass die Container automatisch neugestartet werden wenn sie ausfallen. Wenn das ganze noch hoch verfügbar in einem Rechenzentrum über mehrere Server verteilt laufen soll, dann benötigt man eine Art Kernel für Computer Cluster wie z.B. Mesos. Kurz gesagt kümmert sich Mesos darum, die Ressourcen (CPU, Arbeitsspeicher etc.) der zum Cluster gehörigen Server zu managen und an Frameworks anzubieten, damit diese ihre Tasks darauf laufen lassen können. Marathon ist ein Framework für Mesos, das dazu verwendet werden kann, um Docker Container dauerhaft aktiv zu halten. Wie das genau geht und welche Features Marathon bietet, darauf werde ich hier nicht weiter eingehen. Ich habe das alles auch erst nach ein paar Monaten im Detail kennen gelernt. Meine Aufgabe im Architecture war vorerst, neue Produkte wie z.B. Rocket.Chat und Nextcloud als vorkonfigurierte Apps mit in die NWS Platform aufzunehmen. Die Prozedur dafür sah folgendermaßen aus: man schreibt ein Dockerfile, aus dem dann ein Image gebaut werden kann. Dieses benötigt ein Setupskript, das beim Start des Containers ausgeführt wird und den Container dahingehend vorbereitet, dass der Kunde sich nicht selbst um die Konfiguration kümmern muss. Außerdem wird darin definiert, welche Schritte bei der Aktualisierung auf eine neue Version der App ausgeführt werden sollen. Wenn das dann (endlich) funktioniert, wird die NWS Webseite angepasst, damit das Produkt von dort aus gestartet und mit Kundenspezifischen Daten konfiguriert werden kann. Verschiedene Microservices der SaaS Plattform müssen ebenfalls angepasst werden. Außerdem überlegt man sich Texte, die das Produkt beschreiben, bewerben und häufig aufkommende Fragen von Kunden beantworten. Danach schreibt man Tests, beseitigt Bugs und optimiert. Wenn dann die Produktpläne festehen und alles funktioniert, kann die App als Produkt angeboten werden. Das alles hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Mit der Zeit wird man auch schneller, wenn man mit der Prozedur und der Umgebung vertraut ist.
Nach ca. 7 Monaten stellte ich mich dann einer neuen Herausforderung. Sebastian fragte mich, ob ich einen Workshop über das Thema “Docker Container Orchestration” anhand von Mesos Marathon halten möchte. Vermutlich etwas übereilt willigte ich ein. Als der Termin dann näher rückte, die Aufregung langsam stieg und ich mit der Ausarbeitung des Workshops beschäftigt war, wurde mir erst klar auf was ich mich da eingelassen hatte. Da es aber keinen Weg mehr zurück gab, hieß es Zähne zusammenbeissen und durch. Sebastian und meine Kollegen Achim und Tim unterstützten mich jedoch gut dabei und nachdem dann die Slides und die Handouts fertig waren hielt ich den Workshop auf der OSDC 2017 in Berlin. Auch wenn nicht alles komplett reibungslos ablief hoffe ich, dass die Teilnehmer doch das ein oder andere dabei gelernt haben. Damit endete dann meine Zeit im Architecture Team und ich wechselte in die Hosting Support Abteilung.
Hosting Support Team
Seit nicht ganz zwei Wochen bin ich nun im Hosting Support. Hier geht es hauptsächlich darum sich um Kundenanfragen bzw. Tickets zu kümmern. Da ich im Bereich Hosting bisher wenig Erfahrung habe, mache ich mich nach und nach mit den Tools und den Arbeitsabläufen vertraut. Das ein oder andere Ticket konnte ich jedoch schon bearbeiten. Vorallem Kundenanfragen zum Thema NWS fallen in meinen Aufgabenbereich, da ich mich hier bereits ganz gut auskenne. So bin ich auch im NWS Livechat als Ansprechpartner vertreten, das ist eine Art Helpdesk Chat auf der NWS Webseite der auf unserer NWS App Rocket.Chat basiert. Mit der wöchentlichen Serverwartung wurde ich auch schon vertraut gemacht. Dabei durchsucht man die Logs sämtlicher Kundenserver nach Fehlermeldungen und entscheidet ob für die jeweilig gefundenen Fehler Handlungsbedarf besteht oder nicht. Falls ja, eröffnet man Tickets und benachrichtigt gegebenefalls den Kunden darüber.
Berufsschule
Als Azubi besucht man bei NETWAYS natürlich auch die Berufsschule. Als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration findet diese blockweise statt, was meiner Meinung nach auch Sinn macht, da man nicht täglich zwischen Schule und Betrieb wechseln muss. Nicole, die ebenfalls im September als Auszubildende Fachinformatikerin für Systemintegration bei NETWAYS angefangen hat, ist in der gleichen Klasse wie ich. Vom Studium ist mir einiges was an Stoff in der Berufsschule behandelt wird bereits bekannt und somit kam ich bisher ganz gut klar.
NETWAYS
Was mir hier besonders gut gefällt, ist das gute Arbeitsklima und dass man während der Arbeit stets nette und gutgelaunte Kollegen um sich hat. Getränke wie Kaffee, Säfte und Eistee sind kostenlos für alle verfügbar. Die Mitarbeiter organisieren untereinander LAN-Partys, die ab und an abends im Büro stattfinden. Außerdem finden jährlich Team Events der einzelnen Abteilungen und verschiedene Seminar-Wochenenden statt, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt und man die Möglichkeit hat, die anderen Kollegen besser kennenzulernen. Das Events Team von NETWAYS organisiert regelmäßig Konferenzen, wie z.B. die bereits erwähnte OSDC. Eine weitere Konferenz, an der ich letzten Jahr teilnehmen durfte, war die OSMC 2016 in Nürnberg, die sich mit dem Hauptgebiet von NETWAYS, dem Monitoring, beschäftigt. In den Talks der verschiedenen Konferenzen erfährt man viel über Open Source Themen und kann sich anschließend mit anderen Teilnehmern aus der ganzen Welt darüber austauschen.
Alles in Allem bin ich sehr happy bei NETWAYS zu sein und bin gespannt was mich künftig noch so erwartet. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Tätigkeiten als Azubi geben.

Gabriel Hartmann
Gabriel Hartmann
Systems Engineer

Gabriel hat 2016 als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegrator bei NETWAYS angefangen und 2019 die Ausbildung abgeschlossen. Als Mitglied des Web Services Teams kümmert er sich seither um viele technische Themen, die mit den NETWAYS Web Services und der Weiterentwicklung der Plattform zu tun haben. Aber auch im Support engagiert er sich, um den Kunden von NWS bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen.

NETWAYS stellt sich vor – Gabriel Hartmann

Name: Gabriel Hartmann
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Alter: 28
Position bei NETWAYS: Junior Systems Engineer
Bei NETWAYS seit: September 2016
Was genau gehört zu Deinem Aufgabenbereich bei NETWAYS?
Als Junior Systems Engineer bin ich als Azubi im Architecture-Team tätig, das sich unter anderem damit beschäftigt, neue Lösungen und Produkte für den Bereich Managed Hosting zu erarbeiten. Ich werde allerdings im Laufe meiner Ausbildung bei NETWAYS auch im Support- und dem Infrastuktur-Team der Managed Services arbeiten.
An welchen Projekten arbeitest Du gerade?
Da ich meine Ausbildung erst vor kurzem bei NETWAYS begonnen habe, bin ich im Moment noch dabei mich mit sämtlichen Tools und internen Abläufen vertraut zu machen. Außerdem wurden die anderen neuen Azubis und ich in einer zweitägigen Linux-Schulung mit der Bash und einigen relevanten Befehlen vertraut gemacht.
Welche größeren oder besonders interessanten Projekte stehen zukünftig an?
Ich habe bereits eine kleine Einführung in das aktuelle SaaS-Projekt des Architecture-Teams bekommen. Um später dann aktiv daran mitarbeiten zu können, werde ich mich erst einmal mit der Programmiersprache Ruby und den Ruby-Frameworks Rails und Sinatra vertraut machen.
Was macht Dir an Deiner Arbeit am meisten Spaß?
Ich bin schon sehr gespannt auf die Arbeit am SaaS-Projekt und finde es super, dass ich als Azubi schon aktiv an solchen Projekten mitwirken darf.
Welche Technologie oder Entwicklung der letzten Jahre ist Deiner Meinung nach die wichtigste, bzw. herausragendste im Bereich Open Source?
Da mit Technologien wie z.B. Cloud Computing der Einsatz von Virtuellen Maschinen immer populärer wird, denke ich, dass sich vor allem im Bereich Virtualisierung einiges getan hat.
Was machst Du, wenn Du mal nicht bei NETWAYS bist?
Ich bastel zuhause gerne an meinen “Hackintosh”-Rechnern und zocke ab und zu mal Spiele wie DayZ oder Heroes and Generals. Außerdem koche ich gerne zusammen mit meiner Freundin und gehe oft mit ihr Fahrradfahren oder spazieren. Ein weiteres Hobby von mir ist Filmen und Videobearbeitung. So halte ich gerne Erinnerungen von Urlauben und Ausflügen fest.
Wie geht es in Zukunft bei Dir weiter?
Mein Ziel ist es erst einmal die Ausbildung zum Fachinformatiker erfolgreich abzuschließen. Danach würde ich gerne bei NETWAYS weitermachen, da es mir hier jetzt schon gut gefällt.

Gabriel Hartmann
Gabriel Hartmann
Systems Engineer

Gabriel hat 2016 als Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegrator bei NETWAYS angefangen und 2019 die Ausbildung abgeschlossen. Als Mitglied des Web Services Teams kümmert er sich seither um viele technische Themen, die mit den NETWAYS Web Services und der Weiterentwicklung der Plattform zu tun haben. Aber auch im Support engagiert er sich, um den Kunden von NWS bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen.

Ich habe einen iX-Artikel für Dich: GitLab, GitLab, GitLab

Servus zusammen,

Dinge die man selbst gelernt hat, anderen Leuten beizubringen und helfend beiseite zu stehen, ist ein echt gutes Gefühl. Bei mir zieht sich das seit vielen Jahren durch die Icinga Community, einer der schönsten weil überraschensten Momente war wohl das Foto als “Danke” auf dem Icinga Camp Berlin 2019. Dann kommt noch dazu, dass ich sehr gerne Dokumentation schreibe, oder einfach alles aufschreibe, was ich irgendwann mal brauchen könnte. Und vielleicht jemand anders, der mal meinen Job macht, und ich mich neuen Aufgaben widmen kann. Nach den ersten Gehversuchen mit der Icinga-Schulung (2.x natürlich ;)) haben das nunmehr meine Kollegen übernommen, und meistern die Wissensvermittlung mit Bravour. Wir Entwickler sorgen dann in unseren Releases dafür, dass auch ihnen nicht langweilig wird 🙂

Ich für mich habe aber auch festgestellt, dass man nicht nur “das eine” machen soll und auch kann, sondern immer “über den Tellerrand” schauen sollte. Und so kams, dass ich auf meiner ersten OSDC 2013 keinen Dunst von Puppet, Elastic, Graphite, Container-Plattformen oder CI/CD hatte. Auch die Jahre danach waren hart, und meine Kollegen durften mir viel erklären, etwa Ceph und OpenStack. Jetzt nach vielen Jahren hilft mir dieses Wissen in meiner tagtäglichen Arbeit, und auf eine gewisse Art und Weise bin ich stolz, wenn mich meine Kollegen und Freunde nach Themen fragen, die nicht unmittelbar mit Icinga zu tun haben.

Dann gibts da noch Git, die schwarze Magie der Entwickler. 2004 in Hagenberg hab ich meinen VHDL-Code noch in CVS eingecheckt, 2009 .at-DNS-Zonen-Files nach SVN geschoben und irgendwann dank Icinga auch Git gesehen. Um gleich mal mit “force push” den Master zu zerstören – aller Anfang ist schwer. Seitdem ist viel passiert, und irgendwie hat jeder einen Git-Kniff, der gerne ausgetauscht wird. Die Nachfrage nach einer Schulung, seitens DEV (Kurzform für unsere Development-Abteilung), wurde immer größer und so wurde vor knapp 2,5 Jahren die Git-Schulung aus dem Boden gestampft.

Seither hat sich einiges getan, und wir haben unsere Open-Source-Entwicklung vollständig auf GitHub migriert, sowohl Icinga als auch NETWAYS. Aus dem vormaligen self-hosted Gitorious wurde dann mal ein GitLab, und mit jedem Release kam etwas neues dazu. GitLab verwenden wir an vielen Stellen – intern fürs Infrastrukturmanagement, betreut von MyEngineer im Hosting, als App in NWS und natürlich für Kunden und interne Projekte auf git.netways.de und git.icinga.com. Die Möglichkeiten, die einem CI mit den Runnern bietet, sowie den Merge-Request-Workflow haben wir seitdem bei uns stetig etabliert und ausgebaut.

All diese Erfahrungen aus der Praxis, und die tagtägliche Arbeit lassen wir in die neu gestaltete GitLab-Schulung einfliessen. Im Vortrag von Nicole und Gabriel auf der OSDC 2018 habe ich dann auch endlich mal Auto-DevOps verstanden und die Web IDE besser kennen gelernt. All das und noch viel mehr erzähle ich Schulungsteilnehmern im Kesselhaus und freu mich über die gemeinsamen Lernerfolge.

© 2019 Heise Medien GmbH & Co. KG

Doch damit hats nicht aufgehört – nachdem ich letztes Jahr für die IX einen Artikel zu IoT-Monitoring rund um Icinga, Elastic, Graylog und MQTT schreiben durfte, hab ich auch GitLab mit Golang in den Raum geworfen. Es ist ein bisserl Zeit ins Land gegangen, und ich hab dank IcingaDB auch mehr Golang gelernt. Im neuen Jahr hab ich eine GitLab-Schulung gehalten, und mich am Wochenende drauf hingesetzt und für die aktuelle iX 04/19 einen Artikel über GitLab und CI/CD geschrieben. Und auch vorab die GitHub Actions evaluiert, wo ich netterweise einen Invite habe 🙂

Wer mich kennt, weiss, dass ich endlos schreiben und reden kann über Dinge, die mir Spass machen. So empfehle ich Dir zur Lektüre auch einige Kaffee-Tassen (und falls vorhanden: Dragee-Keksi). Soferns dann noch offene Fragen gibt, komm einfach auf uns zu – egal ob Workshops, Schulungen oder Consulting, wir kriegen das hin, dass Dein GitLab genauso schnurrt wie unseres 🙂

Bevor ich es vergesse, auf der OSMC 2019 mach ich einen GitLab-Workshop rund um DevOps-Workflows und CI. Die Zeit vergeht eh so schnell – gleich anmelden 😉

Wir lesen uns – Icinga 2.11 wartet und nächste Woche ist Henrik aus der Schule wieder da. “Mein” Azubi der in die Welt von Icinga Core eintauchen darf, ich werd alt ❤️

 

 

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...

A peek into GitLab 11, the Web IDE and Auto DevOps with Kubernetes

GitLab 11 was just released last week and introduces a bunch of new features. I’ve picked the most exciting ones for a short peek as our hosted production environment was already upgraded by Stefan 🙂
 

Web IDE

You can already add and edit files directly in your browser. Dirk mentioned this in his blog post, it motivates open source contributors to enhance the documentation. For larger changes we are used to fire up an IDE like Visual Studio, JetBrains Goland, PHPStorm, Atom, Eclipse, etc.
Sometimes you don’t need a full blown IDE, or you don’t have access to on your mobile device. It would be nice to have immediate results from build, compile and test stages, best in an isolated (container) environment.
The newly introduced GitLab Web IDE attempts to become a new player in the field. On the right you can already see the current pipeline job status from the latest commit. Once we’ve edited the file, we can commit (and push at once) and the CI will trigger a new job run. Just awesome!

In its current implementation, the IDE is accessible from files view only, but the roadmap proves that there’s more to come on project creation. Just type t in the main project view and search for a specific file. Then pick Web IDE from the upper left bullets and rock on. There is syntax highlighting and code auto-completion included ❤️

 
 

Auto DevOps with Kubernetes

Our vision is to replace disparate DevOps toolchains with a single integrated application that is pre-configured to work by default across the complete DevOps lifecycle.

Auto DevOps enables your CI/CD workflow to advance even further with pipeline container environments built on Kubernetes. GitLab provides its own Kubernetes integration, accompanied with default templates for projects and build pipelines. This isn’t limited to build, test, deploy stages but also includes a variety of additional stages:

  • Build and Test
  • Code Quality checks
  • Static Application Security Testing (SAST), Dynamic Application Security Testing (DAST), Dependency and container scanning for vulnerabilities
  • Review Apps, deploy current state to temporary application environment in Kubernetes (optional)
  • Deploy to Kubernetes production environment (optional)
  • Monitoring for fetching deployment metrics from the Kubernetes cluster via Prometheus exporter (optional)


 
You can see the changes inside the menu where Operations was introduced and provides settings for environments and Kubernetes integration. This was previously found in the CI/CD section. A Kubernetes cluster can be assigned to a specific project, you can safely play and test without harming a global environment.
Nicole and Gabriel shared more insights into GitLab 11 features in their OSDC talk on “Git things done with GitLab!”. Check the archive for a live demo especially on the Auto DevOps feature, first time I fully understood its purpose 🙂
 

Notable Changes

In terms of roles, GitLab renamed “Master” to “Maintainer”.

GitLab also decided to release the “Squash and Merge” option into the Open source edition. This feature allows you to develop a merge request in multiple commits, and upon merge back to master, it will automatically squash the commits into a single one. Want to learn more about git squash? We’ve got you covered in our GitLab training 🙂

I really hope that GitLab will also open-source Merge request approvals in future releases. This is something which we use for code review and release managed on GitHub on a daily basis and would enhance our GitLab flow too.
Still not enough? I’d love to talk GitLab with you in our upcoming training sessions, including the best development workflows from our daily work 🙂

Michael Friedrich
Michael Friedrich
Senior Developer

Michael ist seit vielen Jahren Icinga-Entwickler und hat sich Ende 2012 in das Abenteuer NETWAYS gewagt. Ein Umzug von Wien nach Nürnberg mit der Vorliebe, österreichische Köstlichkeiten zu importieren - so mancher Kollege verzweifelt an den süchtig machenden Dragee-Keksi und der Linzer Torte. Oder schlicht am österreichischen Dialekt der gerne mit Thomas im Büro intensiviert wird ("Jo eh."). Wenn sich Michael mal nicht in der Community helfend meldet, arbeitet er am nächsten LEGO-Projekt oder geniesst...

The Future of Open Source Data Center Solutions – OSDC 2018 – Day 2

The evening event was a great success. While some enjoyed the great view from the Puro Skybar, others liked the food and drinks even more and at least I preferred the networking. I joined some very interesting discussions about very specific Information Technology tools, work life balance, differences between countries and cultures and so on. So thanks to all starting with our event team to the attendees for a great evening.
But also a great evening and a short night did not keep me and many others from joining Walter Gildersleeve for the first talk about “Puppet and the Road to Pervasive Automation”. He introduced the new tools from Puppet to improve the Configuration management experience like Puppet Discovery, Pipelines and Tasks. What I liked about his demos about Tasks was that he was showing of course what the Enterprise version could do, but also what the Open Source version is capable of. Pipelines is Puppet’s CI/CD solution which can be used as SaaS or on premise and at least I have to commit it looks very nice and informative. If you want to give it a try, you can sign up for a free account and test it with a limited number of nodes.
Second one today was Matt Jarvis with his talk “From batch to pipelines – why Apache Mesos and DC/OS are a solution for emerging patterns in data processing”. Like several others he started with the history from mainframes via hardware partitioning and virtualization to microservices running in containers. After this introduction he started to dig deeper into Container Orchestration and changes in modern application design which add complexity which they wanted to solve with Mesos. Matt then has given a really good overview on different aspects of the Mesos ecosystem and DC/OS. This being quite a complex topic a list of all the topics covered would be quite exhaustive list, but just to mention some he covered Service Discovery or Load Balancing for example.
Michael Ströder who I know as great specialist for secure authentication by working with him at one customer in the past introduced “Æ-DIR — Authorized Entities Directory” to the crowd. You already could see his experience when he was talking about goals and paradigms applied during development which resulted in the 2-tier architecture of Æ-DIR consisting of a writable provider and readable consumer with separated access based on roles. Installation is quite easy with a provided Ansible role and results in a very secure setup which I really like for central service like Authentication. The shown customer scenarios using features like SSH proxy authz and two factor authentication with Yuibkey make Æ-DIR sound like a really production ready solution. If you want to have a look into without installing it, a demo is provided on the projects webpage.
First talk after lunch was “Git Things Done With GitLab!” by my colleagues Gabriel Hartmann and Nicole Lang about Gitlab and why it was chosen by NETWAYS for inclusion in our Webservices. Nicole gave a very good explanation about basic function which Gabriel showed live in a demo followed by a cherry pick of nice features provided by Gitlab. Also these features like Issue tracker and CI/CD were shown live. I was really excited by the beta of AutoDevops which allows you to get CI/CD up and running very easy.
Thomas Fricke’s talk “Three Years Running Containers with Kubernetes in Production” was a very good talk about things you should know before moving container and container orchestration into production. But while it was a interesting talk I had to prepare for my own because I was giving the last talk of the day about “Katello: Adding content management to Foreman” which was primarily demos showing all the basic parts.
It was a great conference again this year, I really want to thank all the speakers, attendees and sponsors who made this possible. I am looking forward for more interesting and even more technical talks at the Open Source Camp tomorrow, but wish save travels to all those leaving today and hope to see you next year on May 14-15.

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.

May Snap 2018


Hello Sunshine!!
With the little shower from the dearly sky in May, Fabian talks about the release of Ubuntu 18.04 LTS “Bionic Beaver”. And there is so much more for you to discover: Get all infos about Updating with Ansible from Thomas. Keya invites all monitoring lovers to Be a Speaker at the OS Monitoring Conference 2018 and Tim reveales some useful tips and tricks: Change your AD Password easily via OWA.
Keya announces NETWAYS’s Upcoming Training #Summer 2018 and We are ready, Are you Ready for the OSCamp? – Find out more! Nicole gives a fun insight in her experiences with Icinga 2 in Noob vs. Icinga 2, while Jennifer shares her experience with Training with NETWAYS in Software development and why it is worth doing. David packs a Handful of (Vagrant) Boxes. Everyone at NETWAYS is clapping. What for? Daniel let’s you know more about the Power Challenge #1min.care. Or you can follow Sebastian on the Road to OpenStack.
Michael reports about Releasing our Git and GitLab Training as Open Source, and Gabriel compares Rocket.Chat vs Slack, while Afeef reveales what happened in the fun and informative Apprentice Project week 2018. Last but not least, Keya has one really important reminder for you: Grab your OSDC Ticket! Last tickets alert!
 

Keya Kher
Keya Kher
Marketing Manager

Keya ist seit Oktober 2017 in unserem Marketing Team. Sie kennt sich mit Social Media Marketing aus und ist auf dem Weg, ein Grafikdesign-Profi zu werden. Wenn sie sich nicht kreativ auslebt, entdeckt sie andere Städte oder schmökert in einem Buch. Ihr Favorit ist “The Shiva Trilogy”.  

Monthly Snap July < Icinga Director, OSBConf, Braintower, SSL, Apply For, Nextcloud, Web Accelerator, …

July started with lots of heat and Isabel told us how to recognize heat with HW Group STE2.
Florian went on with some simple examples for Flexbox in practice and Dirk told us about automated Monitoring with Puppet and the Icinga 2 Agent.
Christian gave an insight behind the scenes of our webinars and Julia announced the Foreman Birthday party at NETWAYS.
Bernd contuinued with his Blogpost on mistakes and how to deal with while Isabel announced the new Software Update for the Braintower SMS Gateway.
Gabriel went on with how to administrate Nextcloud using CLI and Julia gave 7 reasons to join the Open Source Backup Conference.
Martin K. explained the benefits of Web Accelerator and Georg told us how to simplify SSL. Later in July, Gunnar gave an insight in tracking tasks with Todoist and the Icinga Director News were announced by Thomas G. July ended up with the announcement of 24/7 Braintower Support by Isabel and Tobi’s video on Apply services and Apply For in the Icinga Director.

Azubi-Projektwoche: ein 'voller' Erfolg

Ein neues Experiment aus dem Hause NETWAYS ist in der Woche vom 06.06. – 09.06.2017 angerollt: die Azubi-Projektwoche.
Dafür werden einmal im Jahr für eine Woche alle unsere Azubis eingesammelt und in unser Trainingszentrum, dem Kesselhaus, abgeladen.
Wir hatten nur wenige Vorgaben was genau wir fabrizieren sollten, nur dass wir innerhalb einer Woche, mit einem Budget von 500€ ein kleines unabhängiges Projekt auf die Beine stellen und das dann am Freitag Nachmittag präsentieren sollen.
Unsere 8 Mann starke Truppe, bestehend aus Nicole, Noah, Ufuk, Gabriel, Alexander, Andreas, Lukas und mir, hat am Dienstag zunächst das Kesselhaus bezogen, voller Elan und Motivation. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war einen Gruppenleiter zu wählen, was auch recht schnell getan war, so musste Andreas für den Rest der Woche unsere Gruppe managen und drauf achten, dass Alles so läuft wie geplant.
Dann musste noch überlegt werden, was denn nun eigentlich in dieser Woche geschafft werden soll. Komplett ohne Vorgaben ein Thema zu finden ist nicht leicht, vor allem Eines, bei dem sich alle Teammitglieder die gesamte Zeit sinnvoll einbringen können und ihre Fähigkeiten nutzen.

Hier sieht man das Team beim Brainstormen


Diese Idee sollte  alle unsere selbst gestellten Ansprüche vereinigen: technisch sollte es sein, aber auch etwas zu Handwerken. Etwas nützliches, was auch öfters als nur einmal verwendet werden kann. Etwas was zu Netways passt, aber nichts mit IT zu tun hat. Etwas was bei den Kollegen Anklang findet. – Kurz gesagt, irgendwas cooles.
Unsere Überlegung starteten mit ‘Lasst uns ein Holzhaus bauen!’, über einen fahrbaren Eisstand, bis hin zu unserer Finalen Idee: eine fahrbare Bar, die per Knopfdruck Getränke mischen kann.
Nachdem wir uns auf das Thema geeinigt hatten, teilten wir uns in verschiedene Teams auf: Das Entwicklungs-Team kümmerte sich um die Knopfdruck-Mischtechnik, das Produktions-Team um das Zusammenschrauben der Bar selbst, Das Präsentations-Team (was eher Part-time aus Mitgliedern der erstgenannten beiden bestand) kümmerte sich um Foto- und Filmdokumentation und die Abschlusspräsentation für die Firma und das letzte ‘Team’ war die Ein-Mann-Truppe Lukas, der sich um die Getränke und das Cocktail-Kochbuch gekümmert hat.
Und dann ging die eigentliche Arbeit los:

DAY 1:

Entwicklungs-Team:

Die ersten Gehversuche mit der eben gekauften Elektronik


Noah, Alexander und Ufuk haben sich Gedanken gemacht, wie die Mischtechnik aufgebaut werden sollte. Es stellte sich relativ schnell heraus, dass Modellbau-Pumpen am besten geeignet sind Flüssigkeiten zu transportieren und die Getränke zu mischen. Ein Arduino UNO zur Steuerung der Pumpen war der beste Kompromiss aus technischen Möglichkeiten und Kosteneffizienz. Da dieser aber den Pumpen bei weitem nicht genug Strom bieten konnte, sah sich das Team gezwungen eine elektronische Verstärker-Schaltung zu entwerfen. Hier hat sich das Fachwissen aus dem Physik-Unterricht von Noah und aus dem stillen Kämmerlein von Alexander bezahlt gemacht. Nachdem die Planung abgeschlossen war und die Entscheidungen über die Technik gefallen waren, ging es sofort zum Technikgeschäft, wo alle benötigten Teile (von Kabeln über Steckbretter und Netzteile bis hin zu Modelbaupumpen) vorhanden waren. Da, trotz Interesse in dem Bereich, Niemand aus dem Team wirklich viel Erfahrung mit Elektrotechnik und Mikrocontroller (Arduino) hatte, widmete sich die Gruppe den restlichen Tag dem Verstehen und Ausprobieren.
Produktions-Team:
Nicole und ich hatten uns damit auseinandergesetzt, was für ein Design wir anstreben wollen, was wir dafür an Materialien benötigen und wie viel das uns in etwa kosten würde.Danach verbrachten wir einige Zeit mit der millimetergenauen Planung der Bar-Maße, was sich als ein ziemlich schwieriges Unterfangen herausstellte. Wir wollten sowohl ein ansprechendes Design, als auch Stabilität vereinen, was ziemlich schwierig ist, wenn alle Erfahrungen in dem Bereich vom ‘Zuschauen bei Anderen’ stammen. Die Wahl des Holzes war leider auch etwas durch das Budget limitiert, so fiel unsere Entscheidung auf 16mm Spanplatten für die Außenwände und eine Restholz-Küchenplatte für die Arbeitsfläche. Mit etwa 120€ für Holz, Farbe und Kleinkram waren wir mit unserem Kostenvoranschlag trotzdem noch gut im Rahmen. Zu guter letzt sind wir in den nächsten Baumarkt gefahren um uns die benötigten Spanplatten zuschneiden zu lassen, Beratung über lebensmittelechten Lack zu bekommen und alle möglichen benötigten Kleinteile zu besorgen.

Planung und Konzeption


Präsentations-Team:
Ufuk und Gabriel entschieden sich die Arbeitsabläufe der darauffolgenden Tage mit Foto- und Filmaufnahmen festzuhalten und einen kurzen Film daraus zusammen zu schneiden. Ufuk bot hierfür seinen Laptop an, da er ein professionelles Videoschnittprogramm (Final Cut Pro X) darauf installiert hat. Gabriel schlug vor, dass er seine Spiegelreflexkamera für die Aufnahmen mitnehmen könnte. Am ersten Tag entstanden leider nur wenige Aufnahmen, da das Equipment dafür noch nicht vor Ort war. Gabriel filmte notdürftig ein paar kurze Clips von den Einkäufen mit seinem Handy.
Andreas wimmelte nur so zwischen den Gruppen hin und her um potentielle Konflikte sofort zu verhindern und schon mal Informationen für die Abschlusspräsentation zu sammeln.
Getränke-Team:
Lukas hat sich am ersten Tag damit beschäftigt zu recherchieren was für Cocktails für unsere Bar denn so wünschenswert wären und sich Gedanken gemacht, wie denn unser Cocktail-Kochbuch so aussehen könnte.

DAY 2:

Entwicklungs-Team:
Durch die Tests und Erfahrungen vom Vortag gestärkt, fing dieser Tag direkt mit Schaltung auf dem Breadboard(Steckbrett) zusammenzustecken und testen an. Leider stieß die Truppe gegen Nachmittag auf das Problem, dass eines der Bauteile (das Darlington Transitor-Array um genau zu sein) sehr warm wurde und teilweise nicht mehr funktionierte. Die Vermutung war, dass die Temperatur um weiten zu hoch waren.Nach einem genauen Blick in die Dokumentation dieses Bauteils fiel auf, dass es nur für maximal 0,5A geeignet war, das Netzteil jedoch 3,5A Spannung lieferte. Nach gründlicher Recherche wurde das Transitor Array durch einzelne High Current Transistoren ersetzt. Ein erneuter Besuch beim Händler stand an und so wurde die Schaltung nocheinmal komplett umgebaut, um den neuen Transitoren gerecht zu werden. Alle folgenden Tests verliefen erfolgreich.

Der orange Lack lässt noch das Holz-Muster durchblicken


Produktions-Team:
Am zweiten Tag hatten wir nun auch alle benötigten Werkzeuge (Akkuschrauber, Stichsäge, Pinsel und Rollen) zur Verfügung und haben uns sofort daran gemacht die Bar zusammen zu schrauben. Dabei haben wir festgestellt, dass es gar nicht so leicht ist wie es immer aussieht eine Schraube gerade in das Holz zu treiben (wir sind trotzdem fest davon Überzeugt, dass auch die Tatsache, dass wir Spanplatten verwendeten Mitschuld an den krummen Schrauben hat). Innerhalb kurzer Zeit stand das Grundgerüst der Bar und wurde in schickem NETWAYS-Orange bemalt. Wir sägten ein rundes Loch für eine Waschwanne (zum Abspülen von Getränken) in die Arbeitsplatte und stellten fest, dass die Beschichtung sich nicht besonders gut abschleifen lässt. Schnell waren ein paar Grifflöcher hinzugekommen um die abgeplatzte Lackierung zu kaschieren.

Immer unterwegs


Präsentations-Team:
Ufuk brachte seinen Laptop mit und richtete auf diesem das Filmprojekt ein und Gabriel begann mit den Filmaufnahmen. Als er nach der ersten Stunde die Aufnahmen auf den Laptop überspielen wollte, erlitt die SD-Speicherkarte einen Defekt. Sehr schade, denn somit waren ein paar schöne Aufnahmen vom Zusammenbau der ersten Elemente des Cocktailstandes verloren. Nachdem eine weitere SD-Karte besorgt war ging es weiter. Ufuk begann mit dem Schnitt des Filmes. Er suchte eine passende Schriftart für den Titel heraus und begann mit der Auswahl passender Videoclips. Währenddessen filmte und fotografierte Gabriel die Arbeit der anderen Azubis. Gabriel filmte und fotografierte dann weiter. Mehr als ein schnelles, verschwommenes Handy-Foto gibt es natürlich nicht von dem Mann hinter der Kamera.
Getränke-Team: Lucas hat ein kleines Cocktail Kochbuch zusammengestellt, gedruckt und gebunden, welches am Ende als Inspiration auf der Arbeitsfläche liegen sollte. Aufgrund der relativ geringen Anzahl der Pumpen musste nochmal umdisponiert werden, was die angebotenen Getränke angeht, also einigten sich alle Teams auf eine Umdisponierung auf Longdrinks statt Cocktails.

DAY 3:

Entwicklungs-Team:
Am dritten Tag war dank unseren neuen Transistoren die Pumpensteuerung größtenteils fertig und es fehlte nur noch die Steuerung mittels Knöpfen. Dieser Teil der Arbeit gelang relativ schnell, weshalb sich das Team dann dem Schreiben unseres Programmcodes für den Arduino hingab. Der Arduino sollte später die Pumpen so steuern, dass diese Cocktails und Longdrinks auf den Centiliter genau zusammenmischt werden. Um unseren Programmcode richtig schreiben zu können, musste wir jedoch vorerst messen, wie lange eine Pumpe braucht und einen bestimmte Menge an Flüssigkeit zu transportieren. Am Ende des Tages funktionierte unser System nahezu perfekt und nun musste es nur noch in unsere Bar eingebaut werden und die Mischverhältnisse für die Drinks eingestellt werden.

Die sorgfältig gesteckten Kabel auf dem Breadboard


Produktions-Team:
Wir machten uns an die grobe Fertigstellung der Bar. Dazu mussten sowohl Rollen auf der Unterseite angebracht werden als auch Griffe an den Längs-Enden um die Bar mobil zu machen. Des Weiteren wurden in Absprache mit dem Entwicklungs-Team die Öffnungen für die Elektronik und die Schläuche gebohrt. Die Bohrlöcher mussten nochmal mit Lackfarbe nachgebessert werden, da die Position der Löcher erst mit Ausreifung der Elektronik gesetzt werden konnten. Des Weiteren hatten wir bei den Transportgriffen auf einen anderen Schraubentyp umdisponiert, weshalb unser Teil der Gruppe nochmals den Baumarkt aufsuchen musste. Dort füllten wir den Einkaufswagen auch mit Deko-Artikeln. Die letzten Stunden des Tages verbrachten Nicole und Gabriel mit dem Einsatz der neuen Schrauben und ich schmückte ein Rankgitter, das hinter der Arbeitsfläche angebracht wurde um zu verhindern, dass die Flaschen einen Abflug nach hinten machen.
Präsentations-Team:
Ufuk und Gabriel schauten sich gemeinsam die geschnittenen Aufnahmen des Vortags an und begannen damit, die Schnitte bzw. Übergänge zwischen den einzelnen Clips an den Takt des unterliegenden Liedes anzupassen.

DAY 4:

Die Schläuche werden auf gleiche länge gestutzt und zusammen gebunden, damit sie bequem in ein Glas reichen


Entwicklungs-Team:
Da das System größtenteils funktionierte, kümmerten sich das Team nun darum, den Arduino samt Knöpfen, Pumpen und Schaltung in die fertige Bar einzubauen und die Pumpschläuche auf diese zuzuschneiden. Danach folgten einige Probedurchläufe mit Wasser, das Einstellen der Drinks und später einige Durchläufe mit den vorgesehenen Getränken. Hier stießen sie auf das Problem, dass Getränke mit Kohlensäure, durch die Luftbläschen langsamer gepumpt werden als andere, weshalb die Mischverhältnisse ein wenig überarbeitet werden mussten. Nach kurzer Kalibrierung und Testing funktionierte alles einwandfrei und die Technik stand.

Traube-Käse, Olive-Brot und später noch Tomate-Mozzarella


Produktions-Team:
Am letzten Tag wurden unter Zeitdruck noch die letzten Löcher gebohrt, Macken zulackiert und die verbleibenden Dekorationen angebracht, bis dann die Bar selbst vollendet war. Danach fuhr Nicole noch einmal mit Gabriel zum Einkaufen los, diesmal aber nicht in den Baumarkt sondern in diverse Supermärkte, damit wir zur Präsentation auch Häppchen zu den Getränken anbieten konnten.

Wir hatten auch noch sehr viel Spaß mit unserem Label-Drucker und gaben unserer Bar auch noch einen Ikea-Namen


Präsentations-Team:
Auch an diesem Tag filmte Gabriel die Arbeitsabläufe der anderen Azubis. Ursprünglich hatten Ufuk und er geplant, das fertige Produkt am Ende des Filmes in Szene zu setzen. Dieser Plan konnte allerdings nicht umgesetzt werden, da bis zur Präsentation zu wenig Zeit blieb und der Cocktailstand erst in der letzten Stunde komplett fertiggestellt wurde. Ufuk kümmerte sich um die Texte für den Abspann und suchte weitere Clips heraus. Anschließend gingen er und Gabriel den Film ein weiteres mal durch. Dabei stellten sie fest, dass viele Schnitte nicht mehr zum Lied passten. Innerhalb von wenigen verbleibenden Minuten musste das gesamte Projekt nochmal an die Musik angepasst werden. Glücklicherweise gelang dies noch rechtzeitig vor Beginn der Präsentation.
Getränke-Team:
Lucas stellte in zusammenarbeit mit den anderen Teams zusammen die Longdrink Rezepte fertig und stellte die gekauften Getränkeflaschen. Er half beim dekorieren der Bar und testete die Mischverhältnisse der von der Maschine ausgespuckten Getränke. Nebenbei half er auch bei der Fertigstellung der Präsentation.

Der erste Testkandidat wird bedient


Die Abschlusspräsentation war auch ein ‘voller’ Erfolg. Andreas stellte die Teams vor und erzählte kurz über die Entstehung des Projekts, danach zeigten wir den von Gabriel und Ufuk erstellten Film. Abschließend erklärten Noah und ich nochmal die Funktionsweise der Bar am Objekt selbst und dann durfte jeder mal testen wie die so funktioniert. Innerhalb von 3 Minuten musste jedes Getränk einmal aufgefüllt werden, kein Wunder bei der etwa 30 Mann starken Besuchertruppe bestehend aus NETWAYS Personal.
 
 

 
Die Häppchen wurden ebenfalls verputzt und es wurden bereits wilde Theorien gesponnen, wie die Bar noch weiterhin verbessert werden soll, und wann denn die Produktion in Serie gehen soll.

Andrang an der eröffneten Bar


Bernd als selbsternannter Häppchen-Service


 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zusammengefasst:
Die Woche hat uns Allen viel gebracht, sowohl für unsere Ausbildung als auch fürs Leben.
Wir haben gelernt Projekte als Team anzugehen, Probleme zu lösen, haben unseren Horizont erweitert, verborgende Talente in uns und unseren Kollegen entdeckt und hatte dabei noch unglaublich viel Spaß.
Unsere Hoffnung, dass unser Projekt gut bei den anderen NETWAYSianern ankommt hat sich auch bewahrheitet und das Experiment “Azubi-Projektwoche” war geglückt.
Wir freuen uns schon auf das Projekt im nächsten Jahr!
 
 
 
Dieser Text entstand in Zusammenarbeit der Teams.
Fotos von Gabriel, Gunnar und mir.

Jennifer Mourek
Jennifer Mourek
Junior Developer

Jennifer (von eigentlich jedem nur "Feu" genannt) verbrachte ihre Kindheit im schönen Steigerwald und kämpfte sich bis zum Abitur durch die Schule. Seit September 2016 unterstützt sie nun im Rahmen ihrer Ausbildung zum Fachinformatiker die Development Abteilung bei Netways und widmet sich dort dem Web Development. Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich in den virtuellen Welten von 'Dota 2' und diversen anderen Games, an der Kletterwand in der Boulderhalle oder damit ihren Freunden und Kollegen auf...

Monthly Snap May < GitLab CE, Icinga 2, NWS, OSDC, Ubuntu, Graphite, Puppet, SuiteCRM

In May, Achim started with GitLab CE, while Florian presented Vanilla.
Then, Lennart wrote the fifth part of his Icinga Best Practices and Isabel told us about the MultiTech MTD-H5-2.0.
Martin K. continued with external monitoring of websites and services with Icinga 2 while Julia gave a triple hurray to our OSDC-sponsors. Stefan G. gave an insight in his „Mission Loadbalancer Upgrade“ and Blerim tested Ruby applications with RSpec and WebMock.
Lennart published part 3 and 4 of „Icinga 2 – Automated Monitoring with Puppet“, Martin K. showed the benefits of our SuiteCRM Hosting while Marius G. told us the upcoming death of Ubuntu Unity.
May went on with the OSDC in Berlin and the reports from Isabel, Julia, Michi and Dirk.
Then Thomas Widhalm continued with the Carbon Relay for Graphite and Christian wrote about the Icinga 2 Satellite in NWS.
Towards the end of May, Christian announced some new webinars and Gabriel gave an insight in his work at NETWAYS!

Like meeting the family – OSDC 2017: Day 1

OSDC Logo
I was happy to join our conference crew for OSDC 2017 again because it is like meeting the family as one of our attendees said. Conference started for me already yesterday because I could join Gabriel‘s workshop on Mesos Marathon. It was a quite interesting introduction into this topic with examples and know how from building our Software-As-A-Service platform “Netways Web Services“. But it was also very nice to meet many customers and long-time attendees again as I already knew more than half of the people joining the workshops. So day zero ended with some nice conversation at the hotel’s restaurant.
As always the conference started with a warm welcome from Bernd before the actual talks (and the hard decision which talk to join) started. For the first session I joined Daniel Korn from Red Hat’s Container Management Team on “Automating your data-center with Ansible and ManageIQ“. He gave us an good look behind “one management solution to rule them all” like ManageIQ (the upstream version of Red Hat Cloudform) which is designed as an Open source management platform for Hybrid IT. So it integrates many different solutions like Openshift, Foreman or Ansible Tower in one interface. And as no one wants to configure such things manually today there are some Ansible modules to help with automating the setup. Another topic covered was Hawkular a time series database including triggers and alarming which could be used get alerts from Openshift to ManageIQ.
The second talk was Seth Vargo with “Taming the Modern Data Center” on how to handle the complexity of data centers today. He also covered the issues of life cycles shrinking from timeframes measured in days, weeks and month to seconds and minutes and budget moving from CapEx to OpEx by using cloud or service platforms. With Terraform he introduced one of HashiCorp’s solutions to help with solving these challenges by providing one abstraction layer to manage multiple solutions. Packer was another tool introduced to help with image creation for immutable infrastructure. The third tool shown was Consul providing Service Discovery (utilizing DNS or a HTTP API), Health Checking (and automatic removal from discovered services), Key/Value Store (as configuration backend for these services) and Multi-Datacenter (for delegating service request to nearest available system). In addition Seth gave some good look inside workflows and concepts inside HashCorp like they use their own software and test betas in production before releasing or trust developers of the integrated software to maintain the providers required for this integration.
Next was Mandi Walls on “Building Security Into Your Workflow with InSpec”. The problem she mentioned and is tried to be resolved by InSpec is security reviews can slow down development but moving security reviews to scanning a production environment is to late. So InSpec is giving the administrator a spec dialect to write human-readable compliance tests for Linux and Windows. It addresses being understandable for non-technical compliance officers by doing so and profiles give them a catalog to satisfy all their needs at once. If you want an example have a look at the chef cookbook os-hardening and the InSpec profile /dev-sec/linux-baseline working nicely together by checking compliance and running remediation.
James Shubin giving a big life demo of mgmt was entertaining and informative as always. I have already seen some of the demos on other events, but it is still exciting to see configuration management with parallelization (no unnecessary waiting for resources), event driven (instant recreation of resources), distributed topology (no single point of failure), automatic grouping of resource (no more running the package manager for every package), virtual machines as resources (including managing them from cockpit and hot plug cpus), remote execution (allowing to spread configuration management through SSH from one laptop over your data center). mgmt is not production ready for now, but its very promising. Future work includes a descriptive language, more resource types and more improvements. I can recommend watching the recording when it goes online in the next days.
“Do you trust your containers?” was the question asked by Erez Freiberger in his talk before he gave the audience some tools to increase the trust. After a short introduction into SCAP and OpenSCAP Erez spoke about Image inspector which is build on top of them and is utilized by OpenShift and ManageIQ to inspect container images. It is very good to see security getting nicely integrated into such tools and with the mentioned future work it will be even nicer to use.
For the last talk of today I joined Colin Charles from Percona who let us take part on “Lessons learned from database failures”. On his agenda were backups, replication and security. Without blaming and shaming Colin took many examples which failed and explained how it could be done better with current software and architecture. This remembers me to catch up on MySQL and MariaDB features before they hit enterprise distributions.
So this is it for today, after so many interesting talks I will have some food, drinks and conversation at the evening event taking place at Umspannwerk Ost. Tomorrow I will hand over the blog to Michael because I will give a talk about Foreman myself.

Dirk Götz
Dirk Götz
Senior Consultant

Dirk ist Red Hat Spezialist und arbeitet bei NETWAYS im Bereich Consulting für Icinga, Puppet, Ansible, Foreman und andere Systems-Management-Lösungen. Früher war er bei einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung als Senior Administrator beschäftigt und auch für die Ausbildung der Azubis verantwortlich wie nun bei NETWAYS.