LoadbalancingLoadbalancing bezeichnet grundsätzlich die Verteilung von Abfragelast auf mehrere Ressourcen. Im Normalfall verwendet man diese Technik in Webprojekten, um die Abfragen gegen URLs auf mehrere Server zu verteilen. Loadbalancing bietet damit eine vergleichsweise einfach zu implementierende Möglichkeit eine Anwendungsplattform leistungsfähiger und skalierbarer zu machen. Da zwischen den Websern keine Kommunikation stattfinden muß, skaliert diese Methode nachzu linear, also bei doppelt so vielen Servern, verdoppelt sich auch die Leistungsfähigkeit der Plattform. FunktionsweiseAuf dem Loadbalancer (LB) werden sogenannte Virtuelle Server definiert. Diese entsprechen einer Kombination aus IP Adresse und Portnummer und repräsentieren damit eine Anwendung. Der Loadbalancer leitet diese Anfragen nun auf die echten Server (Realserver) weiter. Dazu können, je nach Anforderungsbereich verschiedene Maßnahmen zu Anwendung kommen, beispielsweise NAT oder Direct Routing. Die Realserver beantworten die Anfrage und leiten ihre Daten entweder direkt an den Client oder zuerst an den Loadbalancer zurück. Da der Loadbalancer einen Single Point of Failure darstellt, empfielt es sich, ihn redundant als Cluster aufzubauen. 
Dynamische LoadbalancingEin zusätzlicher Prozess auf dem Loadbalancer kann die Realserver überwachen und dynamisch das Loadbalancing anpassen. Beispielsweise bei einem Ausfall eines Realserver, wird dieser umgehend aus dem Loadbalancing entfernt. Langsame Realserver können geringer gewichtet werden, so dass diese Server weniger Anfragen bearbeiten müssen. Das macht beispielsweise Sinn, wenn die Realserver unterschiedliche Hardwareausstattungen haben.
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Technologien- LVS / Linux Virtual Server
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- Betrieb des Loadbalancer

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